European Vegetarian Union

Die Auswirkungen intensiver Fischereiwirtschaft

Ein Vortrag von Dr. Vijay Ray Singh über Stürme und Tornados

English - aus EVU News, Ausgabe 2/1999

Ich möchte diesen Anlass nutzen, um gegenüber Sigrid De Leo meine tiefe Dankbarkeit dafür auszudrücken, dass sie mich hierher gebracht hat. Es ist ein historischer Augenblick.

Ich bin ihr äußerst dankbar dafür, dass sie mich eingeladen hat, die neue Entdeckung des BIS-Effekts und die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der BISOLOGIE vorzustellen. Der BIS-Effekt wurde bereits in Russland, den USA und Kanada vorgestellt. Jetzt werde ich Sie vom Lande zum Ozean führen, wo durch den Menschen im Namen von Nahrung, Forschung, Medizin und anderer im Zusammenhang mit dem Ozean stehender Bereiche nicht zu verantwortende Gräueltaten verübt werden. Über die Ausbeutung der Ozeane und Meere ist in dieser Konferenz bisher nicht gesprochen worden. Es ist meine Absicht, hier mit Ihnen die ernsthaften Konsequenzen des Fischfangs und der Fänge anderer Meerestiere für unsere gemeinsame Umwelt zu diskutieren. Wir haben nicht das Recht, die Existenz einer großen Anzahl von Bewohnern der Erde, d.h. Männern, Frauen und Kindern zu gefährden, indem wir Fische, Garnelen, Wale und andere Meerestiere fangen, um unsere Gier nach Geld, Nahrung und Geschmack zu befriedigen.

BIOSOLOGIE ist die neue Disziplin der Wissenschaft, die sich mit dem Zusammenbruch integrierter Systeme beschäftigt. Sie fand mit der Entdeckung des BIS-Effekts im Jahre 1995 ihren Ursprung. Die jüngsten Entwicklungen in diesem neuen Wissenszweig des Menschen sind die BISOZEANOGRAFIE und die BISKLIMATOLOGIE.

Mit BISKLIMATOLOGIE bezeichnen wir die Auswirkungen der Fänge von Meerestieren auf die Umwelt des Ozeans. Dies ist eine äußerst beklagenswerte Situation, die nicht nur die menschliche Kultur sondern auch unsere ursprüngliche Umwelt beeinflusst. Es handelt sich um eine sehr ernsthafte Angelegenheit, die das Leben Tausender und Millionen von Menschen beeinträchtigt, die in der Nähe von Küstengebieten leben.

Die indische Delegation: Proj. Bajai, Dr. Singh, S. Metha, Dr. N. Modi, Jashu Shaw, Mrs und Dr. Bulchand.

Andererseits steht BISKLIMATOLOGIE für die Klimaveränderungen durch die BIS- Triebkraft im Zusammenhang mit den Einsteinsche Schmerzwellen. Unsere exakten Studien über Stürme und Tornados verdeutlichen, dass diese Ergebnisse auf die Kelvin-Helmholz-Instabilitäten zurück zu führen sind, die aufgrund der Fänge von Millionen und Billionen von Meerestieren entstehen, wie z. B. beim Fang von Fischen, Garnelen, Walen etc. durch hochtechnisierte Schiffe und komplizierte elektronische Maschinen, Fallen und moderne Geräte, mit dem Zweck, Meerestiere anzulocken und zu täuschen. Die typische geografische Lage der Länder Indien und Bangladesh gibt uns eines der schönen Beispiele der Erforschung der verschiedenen Facetten der BISOZEANOGRAFIE und der BISKLIMATOLOGIE:

Wenn wir immer mehr Meerestiere fangen, steigt der Druck oberhalb des Ozeans durch die von Fischen verursachten Turbulenzen, welche sie aufgrund ihres angeborenen Überlebenstriebes produzieren. Diese veränderten Druckverhältnisse werden durch den Strom starker Meereswinde zu den Landmassen hin ausgeglichen, wo der atmosphärische Druck niedrig ist. Der ozeanische BIS-Effekt ist nicht-linear in der Natur.

Die nicht-lineare Schrödinger-Gleichung steht für den nicht-linearen Verlauf des BIS-Prozesses. Dieser nicht-lineare Verlauf beschert uns vier unterschiedliche Situationen:

  1. Ozeanstürme
  2. Orkane
  3. Tornados
  4. Wirbelstürme

Der BIS-Effekt hat eine Vielzahl solcher Stürme in Andhra Praddesh, Kalkutta und Mumbai verursacht. Bangladesh erlebt Meeresstürme, Orkane, Wirbelstürme und Tornados fast jedes Jahr.

Die Orkane sind abhängig von der Anzahl der täglich gefangenen Meerestiere. Heftige und gewaltige Orkane verursachen große Verluste in der Bevölkerung und man berichtet über sie in den Medien, während man von den weniger kräftigen Zyklonen niemals etwas durch die Presse erfährt.

Wir haben Muster, Häufigkeit und Intensität von Meeresstürmen, Orkanen, Wirbelstürme und Tornados über eine längere Zeit hinweg während der vergangenen Jahre im Indischen Subkontinent untersucht und analysiert. Wir sind zu dieser Schlussfolgerung anhand der berichteten oder veröffentlichten Daten gekommen: Orkane entstehen aufgrund der von Menschen geschaffenen Störungen in der Ökologie der Ozeane und ihrer Umgebung.

Um die Häufigkeit von Orkanen, Tornados und Meeresstürmen zu verringern, sollten wir die uralte Gewohnheit, Meerestiere zu töten, aufgeben. Es ist eine unerlässliche Bedingung für uns, den Lebewesen der Meere eine glückliche Existenz und Entwicklung zuzugestehen. Es ist unangemessen und entbehrt der Kenntnis aller Details bzw. der wissenschaftlichen Fakten, wenn man denkt, unser Vorschlag oder unsere Empfehlung würde eine große Anzahl Fischer in die Arbeitslosigkeit treiben.

Das Leben der Fischer ist äußerst elend wegen der ernsthaften Auswirkungen des BIS-Effekts. Der BIS-Effekt macht sie krank, arm und gewalttätig in der Natur. Wir sind sehr daran interessiert, dass unsere in der Fischerei beschäftigten Mitbürger sich guter Gesundheit erfreuen.

Deshalb ist es von großer Wichtigkeit, dass sie nicht das Leben anderer Kreaturen dazu nutzen, ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.

Ihnen stehen viele Alternativen zu ihrem Beruf zur Verfügung. Es ist unsere moralische Verpflichtung, ihnen Gelegenheiten für Alternativen zu ihrem Beruf zu bieten, die sich auf Gewaltlosigkeit und Koexistenz stützen. Wir kommen zu dem Schluss, dass der Mensch durch Aufgabe der barbarischen Praktiken der Tötung von Meerestieren, sich selbst von den Unmengen todbringender, tyrannisierender Umweltfaktoren erretten kann.

Die Lebewesen des Ozeans haben ihre eigene Welt und ihr eigenes Recht auf Existenz. Sie haben niemals das Leben des Menschen auf der Erde gestört und aus diesem Grunde ist es die unumgängliche Pflicht des Menschen nicht in ihren Lebens- und Wirkungsbereich einzudringen. Die umfangreichen Studien, die wir durchführten, zeigen auch, dass Wirbelstürme, Tornados, Orkane und Meeresstürme ebenso im Zusammenhang mit mehreren gastro-enterologischen Störungen des Menschen stehen.

Japan, Kanada, Russland, Bangladesh, Indien und mehrere andere Länder erleben die Auswirkungen von BIS. Es ist höchste Zeit für uns, die barbarischen Praktiken des Fangs und der Tötung von Meerestieren zu beenden, die lediglich der Befriedigung unserer Geschmacksknospen dienen. Zu Lande ist genügend Nahrung verfügbar, die der Mensch für seinen täglichen Bedarf anbauen und verzehren kann. Im Vergleich haben wir an Land wesentlich mehr für unsere Existenz als wir tatsächlich benötigen.

Natürlich haben wir keine Lösung für die Gier des Menschen, alle Lebewesen zu töten, um daraus Kapital zu schlagen.

Die Gaia-Theorie von Hamilton:

Die Quanten-Bisologie und die experimentell beobachteten BIS-Prozesse werden in großem Maße von der Gaia-Theorie von Hamilton gestützt. Laut der Gaia-Theorie funktioniert unsere Erde wie ein Superorganismus, bei dem alle biologischen und physikalischen Systeme miteinander kooperieren, um ihn gesund zu erhalten.

Gemäß der Quanten-Bisologie hat der BIS-Effekt nicht an den Ort gebundene Konsequenzen und man kann eine derart starke Auswirkung bei der Beurteilung der ätiologischen Aspekte von Orkanen, Tornados und Stürmen nicht ignorieren.

Die meisten der Vorhersagen bezüglich dieses Effekts können überprüft werden durch Experimente an der International Space Station (internationale Weltraumstation), die sich derzeit im Bau befindet und bald ihren Betrieb aufnehmen wird. Der Mensch ist für die durch den täglichen Fang von Millionen und Billionen von Meerestieren verursachte Zerstörung seines eigenen Klimas verantwortlich.

Den Lebewesen des Meeres kommt als Aufgabe die Herstellung des dynamischen Gleichgewichts der Atmosphäre zu.

Wir fassen zusammen, dass der Mensch durch übermäßigen Fischfang und den Fang anderer Meerestiere wie z. B. Garnelen, die Wasserstabilität stört und diese Veränderungen können quantitativ durch das International Space System (internationales Weltraumsystem) erfasst und beurteilt werden. Dieses wiederum wird den Anteil des BIS-Mechanismus in den Wissenschaften der Atmosphäre messen.

Dr. Vijay Ray Singh
Medical Physics Research Laboratory
Department of Physics and Astrophysics
University of Delhi
Delhi - 110 007
India

Translated by Bettina Alexandra Geßlein

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