|
Schweizer lehnen Verbot der Genforschung ab Die Pharmaindustrie jubelt über das "positive Signal für den Forschungsplatz Schweiz". BERN. In einer weltweit einmaligen Volksabstimmung haben sich die Schweizer am Sonntag deutlich gegen Totalverbote in der Genforschung ausgesprochen. Zwei Drittel der stimmenden Eidgenossen lehnten eine radikale Volksinitiative ab. "Ein positives Signal für den Forschungsplatz Schweiz", kommentierten Vertreter der Pharmaindustrie den Ausgang des Referendums. Die Initianten - Grüne, Tierschutz- und Konsumenten-Organisationen - erklärten, sie hätten wegen der grossen Gegenpropaganda (35 Mio. Franken!) nicht mit einem Sieg gerechnet. Die 70 Organisationen wollten mit der "Initiative zum Schutz von Leben und Umwelt vor Genmanipulation" der Gentechnik weitreichende Grenzen setzen. Herstellung, Erwerb und Weitergabe genetisch veränderter Tiere sollten genauso verboten werden wie die Freisetzung genetisch veränderter Organismen und die Erteilung von Patenten. Die Schweiz hätte die europaweit strengsten Regeln bekommen. Nun scheiterte die Initiative, die 112.000 Schweizern unterzeichneten, am Sonntag in der Abstimmung überraschend deutlich. Nur jeder dritte Bürger, der sich an der Abstimmung beteiligte, sprach sich für ein Totalverbot aus. In keinem der 26 Kantone gab es eine Mehrheit. Die Eidgenossen haben damit die Haltung der Regierung und des Parlaments unterstützt. Dem Referendum war eine gereizte Diskussion vorausgegangen. Die Pharmaindustrie hatte sich mit einer Kampagne gegen die Initiative gewehrt und hatte Erfolg: Schlussendlich diskutierte die Öffentlichkeit nicht mehr über genmanipulierten Mais, sondern über die Erforschung neuer Heilungsmethoden bei Krebs, Aids und Alzheimer. Die Regierung will die Gentechnik jetzt in einem Gesetz regeln, das den "notwendigen kontrollierbaren Freiraum für den Forschungsplatz Schweiz zulässt".
Man will sich dabei an EU-Bestimmungen orientieren.
Meanwhile from New Zealand comes a Genetic food warning: The director of a New Zealand-based organisation at the use of genetically modified foods, says there is now scientific evidence to back up human health concerns. Guy Hatchard from the New Zealand natural Food Commission says research is now showing that genetic fragments can survive in the human gut and move into cells. ‘Basically if you want to get gene into food, you attach it to a virus and viruses are skilled at invading cells,’ he said. ‘And the problem with that is that viruses end up in the cells and they end up in our food. And because they’re attached to food they really have the chance of bypassing the immune system and causing you health prob-lems,’ Mr. Hatchard said.
|